Action

Bildung im 21. Jahrhundert ist für die Zukunft unseres Landes ein äußerst wichtiges Thema. Das luxemburgische Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen hinsichtlich Integration und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen:

  • 60% der schulpflichtigen Kinder in der Grundschule sind Ausländer*innen;
  • Jedes Jahr verlassen 1.700 Jugendliche die Schule ohne Abschluss;
  • Arbeitsplätze für qualifizierte Bewerber*innen gehen oft an Ausländer*innen, da es nicht genug gut ausgebildete Luxemburger*innen gibt.

UP hat vier Tätigkeitsbereiche:

NET für effektvolle
Partnerschaften

UP vernetzt kreative Initiativen mit Unterstützer*innen und Stifter*innen.

 

FORUM für gesellschaftliche
Diskurse

UP führt lösungsorientierte Dialoge und Debatten zu aktuellen Herausforderungen der Bildung.

 

LAB für soziale
Erfindungen

UP fördert neue Lösungen für aktuelle Herausforderungen.

 

AWARD für inspirierende
Innovationen

UP zeichnet wirkungsvolle Initiativen aus.

 

Wir finden, dass gute Bildung überall stattfinden kann.

Deshalb unterstützt UP ausgewählte Maßnahmen, die ein wirkungsvolles Zusammenspiel der formalen, nonformalen, informellen und wilden Bildung beflügeln und ein lebenslanges Lernen fördern.

Wir sind davon überzeugt, dass Bildung nicht nur Chancengerechtigkeit für Einzelne erhöht, sondern dass Bildung auch die treibende Kraft gesellschaftlicher Entwicklung ist.

Deshalb initiiert und unterstützt UP ein soziales Engagement für Bildung in Luxemburg und im Ausland, denn: „BiIdung brauch d’Gesellschaft“ und „d‘Gesellschaft brauch Bildung“.

UP orientiert sich an einem erweiterten Bildungsverständnis mit vier Bereichen (vgl. Deutsche Kinder und Jugend Stiftung DKJS 2012; Praxishandbuch):

Formelle bzw. formale Bildung

Das hierarchisch strukturierte und zeitlich aufeinander abgestimmte Schul-, Ausbildungs- und Hochschulsystem mit weitgehend verpflichtendem Charakter und Leistungszertifikaten.

Nicht formelle bzw. non-formale Bildung

Jede Form von organisierter Bildung und Erziehung, die freiwillig ist und Angebotscharakter hat (z.B. Sport-, Jugend-, Musikverein).

Informelle Bildung

Ungeplante und nicht intendierte Bildungsprozesse, die sich im Alltag von Familie, Nachbarschaft, Schule, Arbeit und Freizeit ergeben.

Wilde Bildung

Riskantes, verbotenes, manchmal auch illegales Tun, das bis zu einem gewissen Grad zur normalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gehört.